Bombshell Part I

MiFID II – Gutes Research & Education kostet

Am 3. Januar 2018 trat die MiFID-II-Regelung in Kraft, mit der Europa die Beschlüsse des G20-Gipfels von Pittsburgh aus dem Jahre 2009 umsetzt. Damit muss externes Research auch gesondert bezahlt werden. Wer also sehr gutes Research und Unterstützung (Education) im Tagesgeschäft benötigt, muss dafür bezahlen.

Aus der Sicht von Momentum Institutional dürfte diese Regeländerung diverse Folgen haben:

Erstens, wird es weniger Research geben. Es gilt also zu überlegen, was man leisten kann und was nicht. Wer welches kauft, wird genau schauen, was wirklich gebraucht wird. Eine Spezialisierung oder eine skalierbare Plattform ist fast zwingend geboten.

Zweitens, wird es für Marktteilnehmer schwieriger sein, gutes Research zu finden. Denn die Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich und reichen von rein technischem Research bis zu rein fundamentalen Research.

Ein wichtiger Punkt ist eben auch die Unterscheidung. Generell wird z.B. unterschieden zwischen Equity-Research (Aktien etc.), Fixed Income (Anleihen etc.) und Crédit-Research. Bereits hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Für viele Anbieter macht es schlicht keinen Sinn, die komplette Palette abzudecken. Die Unterscheidung in den einzelnen Sparten dürfte auch noch einmal signifikant ausfallen.

Drittens, ist ein völliger unterschätzter Punkt: Die Nachfrage von privater Seite. Dem Irrglauben zu unterliegen, dass gutes Research nur für Institutionen wie Fondgesellschaften, Banken, Money Manager oder sonstige professionelle Marktteilnehmer von Belang ist, lässt das private Feld völlig außer Acht. Hier tummeln sich gerade im Bereich der hochaktiven Händler und Investoren Nachfragekapazitäten, die erfüllt werden möchten. Damit schließt sich auch der Kreis in Richtung Education, also der täglichen Unterstützung im Handelsgeschäft. Das betrifft professionelle Institutionen wie Private gleichermaßen.
Die Überschneidungen sind in vielen Fällen kaum zu glauben, aber absolut real. Davon konnten wir uns überzeugen.

Somit stellte sich die Frage:

Unter welchen technischen Voraussetzungen und Kapazitäten, können wir die Kunden mit den wirklich benötigten Produkten bestmöglich bedienen? Hierbei durfte es bei Momentum Institutional auch keine Denkverbote geben. Sondern es wurde nach einer optimalen, digitalen Lösung gesucht, die preislich attraktiv, technisch innovativ und die bestmögliche Hilfe durch unseren Content darstellt. Zusätzlich haben wir uns die Frage gestellt: Wo gibt es weitere Überschneidungen, um unsere speziellen Skills für noch mehr Marktteilnehmer nutzbar zu machen?

Part II coming soon…

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