Philosophie

Der Flow der Märkte spielt eine zentrale Rolle in der Identifizierung von Chancen. Für uns als auch für Investoren. Die Gründe für die zunehmende Volatilität von Marktpreisen sind der Einfluss kurzfristiger Prognosen, quantitativer Investmentmodelle sowie der Herdentrieb der Investment-Community. Diese Beobachtung brachte uns auf den Gedanken, unser langjähriges Know-how als Trader und Portfoliomanager in einem Beratungs- und Serviceunternehmen zu bündeln – um Investoren zu helfen, potenzielle Chancen systematisch identifizieren zu können.

Dabei vermeiden wir den Mainstream, ohne „aus Prinzip“ konträrer Meinung zu sein. Kurzfristige Prognosen oder deren Änderungen haben in der Regel einen deutlich geringeren Einfluss auf die Handelsprodukte, als die Marktpreis-schwankungen suggerieren. Sie werden von uns auf ihren nachhaltigen Einfluss auf die Markttechnik untersucht. Damit finden sie in der Gesamtanalyse hinreichend Beachtung, ohne jedoch zu zwingenden Einschätzungsänderungen zu führen.

Globales Netzwerk

Zusätzlich nutzen wir unser globales Netzwerk und gleichen unsere Ansichten mit Kollegen ab um Hinweise auf Divergenzen im Analystensentiment zu finden.

Transparent & Plausibel!

Viel  Kunden fragen sich: warum eine markttechnische Analyse? Wie kommt man auf eine technische Prognose in der Markttechnik? Dabei besteht zunächst die Notwendigkeit der Entwicklung von Marktszenarien. Auch bei einer historischen Trefferquote von, sagen wir, 75% ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass genau die nächste Prognose richtig ist, nur 50%. Mit der Technischen Analyse können keine fundamentalen Event-Risks und Schocks antizipiert werden. Mit Hilfe der Technischen Analyse sind aber die Marktreaktionen auf einen unerwarteten fundamentalen Schock antizipierbar. Für einen effizienten Einsatz der Technischen Analyse muss grundsätzlich in Marktszenarien gedacht werden. Es ist vonnöten, einen strukturellen Aufbau der Marktdiagnose vorzunehmen. Die beinhaltet die Bestimmung und Charakterisierung von Trends auf mehreren Zeitebenen. Jeder Trend sollte im Hinblick auf Trend Art, Trendcharakter und Trendstadium analysiert werden.

Somit ergibt ein Schema für die Marktdiagnose:

  1. Trendart-Analyse (Aufwärts-, Abwärts-, Seitwärtstrend):
  • Trendlinienanalyse
  • Gleitende Durchschnitte
  • Trendfolgeindikatoren (z.B. MACD, RMI)
  • Trendbestimmungsindikatoren (z.B. ADX)

 

  1. Trendcharakter-Analyse (Dynamik/Trendstärke, Volatilität)
  • Momentum-Indikatoren
  • Volatilitäts-Indikatoren
  • Bollinger Bands
  • Volumen-Modelle (OBV)

 

  1. Analyse der Unterstützungen und Widerstände
  • Trendlinien/Trendkanäle
  • Gleitende Durchschnitte
  • Fibonacci-Retracements
  • Hoch- und Tiefpunkte im Chart

 

  1. Charttechnische Trendreversal-Analyse
  • Trendlinienbrüche
  • Divergenz-Analyse
  • Reversalpattern
  • Zyklusanalyse

 

  1. Trendfortsetzungs-Analyse
  • Trendfortsetzungs-Pattern
  • Stair Case Pattern
  • Rücktest von Trendlinien
  • Rücktest von gleitenden Durchschnitten

 

  1. Breakout-Analyse
  • Ausbruchsformation (z. B. Dreiecke)
  • Trendbestimmungsindikatoren (z. B. ADX)
  • Volatilitäts-Indikatoren
  • Elliot-Wellenzählung

 

  1. Marktverfassungs-/Marktsentiment-Analyse
  • Oszillatoren (RSI, Stochastik)
  • Divergenzen
  • Tops der Volatilitäts-Indikatoren
  • Sentiment Befragungen
  • Marktstrukturindikatoren
  • Risk Reversals
  • Implizite Volatilitäten

Gerade in unruhigen Zeiten wird das Marktgeschehen nicht nur durch fundamentale Daten, sondern vor allen Dingen durch das Verhalten der Marktteilnehmer bestimmt. In solchen Zeiten zählen Übersicht, Expertise und konsequente Entscheidungen. Momentum Institutional unterstützt Sie hierbei.